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Ausstellung im Haus der Architekten der Architektenkammer NRW vom 20. August bis 24. September 2009

 

Annäherung an die Vision einer menschenbezogenen Architektur von Hugo Kükelhaus in künstlerischer Bearbeitung durch den Zirkel aktiver Künstler (ZaK)

 

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 20. August 2009, 18.00 Uhr

 

Begrüßung
Hartmut Miksch
Präsident der Architektenkammer
Nordrhein-Westfalen

 

Festrede
Klaus Wehmeyer
Hugo-Kükelhaus-Gesellschaft,
Architekt und Stadtplaner, Soest

 

Eröffnung

 

Ausklang mit musikalischer Begleitung des Duo Corcovado

 

Aussstellung zu Hugo Kükelhaus: Modern und inspirierend

 

Aus der Einladung:

»Die Entwicklung des Menschen wird von derjenigen Umwelt optimal gefördert, die eine Mannigfaltigkeit wohldosierter Reize gewährleistet.« Dieses Zitat von Hugo Kükelhaus fasst die Philosophie und das Werk, vor allem aber die Wirkung der Lehren des universalen Denkers Kükelhaus treffend zusammen. Der gebürtige Essener Hugo Kükelhaus (1900 - 1984) sah den Menschen der modernen, technischen Zivilisation gegenüber seinen leiblichen und seelischen Kräften verarmen und aus dem Lot geraten.

 

Die – nach seinen Beobachtungen – immer eintöniger werdende (gebaute) Umwelt spielte innerhalb dieses gedanklichen Konzeptes eine wichtige Rolle. Kükelhaus stellte unermüdlich in Publikationen und Vorträgen seine Vorstellungen von einer »menschengemäßen« Lebensumwelt dar. Seine Kritik der „lebensfeindlichen“ Tendenzen in der modernen Architektur und Stadtplanung der 1970er-Jahre berührte unmittelbar das Wirkungsfeld der Architekten und Stadtplaner – und beeinflusste eine ganze Generation von Planern in Deutschland und darüber hinaus.

 

Der »Zirkel aktiver Künstler« , der sich in Düsseldorf und Umgebung zusammengefunden hat, hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Werk Hugo Kükelhaus` befasst und daraus Inspiration für neue Arbeiten geschöpft. Anlässlich des 25. Todestages des Architekturkritikers, Pädagogen und Philosophen haben die Künstler Jutta Brandt-Stracke (Düsseldorf), Günther Haug (Krefeld), Hans-Georg Kellmann (Viersen) und Renate Ulber (Viersen) neue Werke, die sich auf Kükelhaus beziehen, zu der Ausstellung »Die Stadt der Zukunft« zusammengestellt. Diese reflektieren insbesondere den sensualen, haptischen und erlebnisorientierten Ansatz, den Hugo Kükelhaus für die Lebenswelt der Menschen postulierte.

 

Die Ausstellung wird erstmals im Haus der Architekten präsentiert. Wir laden sehr herzlich ein zu einer Ausstellung, die auf künstlerische Weise an Hugo Kükelhaus anknüpft. Nicht im Sinne einer Reminiszenz, sondern mit der impliziten Frage, inwieweit uns die Thesen von Hugo Kükelhaus heute noch etwas zu sagen haben.