Drei Versuche zu Hugo Kükelhaus

Buchcover Schenkel: Sinn und Sinne

Eggingen: Edition Isele Neuauflage 2005.
ISBN 978-3-86142-343-0
70 S.
Preis: 10, - €

Aus dem Vorwort:
Als Hugo Kükelhaus 1984 im Alter von 84 Jahren starb, hinterließ er ein umfangreiches Werk: Bauten, Geräte, Projekte, Ideen, Schriften und Zeichen. Allmählich beginnt nun die Zeit, in der wir uns fragen müssen, wie wir dieses Bündel an Impulsen in unseren jeweiligen Wirklichkeiten umsetzen können. Kükelhaus' Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne mit seinen Geräten und Stationen bewegt sich seit Jahren durch die Lande, befasst, berochen und erlebt von vielen tausend Besuchern. Architekten haben seine Ideen aufgegriffen, Pädagogen haben sie in ihre Arbeit integriert. Die ersten Magisterarbeiten sind erschienen, Filme gedreht worden.

Die vorliegenden Versuche verstehen sich als weitere Schritte im Sinne eines Nachdenkens über Kükelhaus. Ich habe ihn zuerst als Kind erlebt, dann durfte ich als Student sein Erfahrungsfeld mitbetreuen. Das freundschaftliche Gespräch über Jahre und die Auseinandersetzung mit seinen Ideen führte schließlich zu einer Reihe von Veröffentlichungen über sein Werk. Die wichtigsten sind nun in dieser Publikation zusammengestellt worden. Der erste Beitrag ist eine Einführung in sein Leben und Werk, die 1981 im Merkur erschien, der letzte Beitrag eine Besprechung seines ersten und letzten Buches. Der mittlere Teil, "Sinn und Sinne", ist die leicht veränderte Wiedergabe einer Rede, die ich zum 24. März 1990, dem Tag, an dem Kükelhaus 90 Jahre alt geworden wäre, in Soest/Westfalen gehalten habe. Der Arbeitskreis Organismus und Technik hatte mich dazu eingeladen, sowohl eine Bestimmung des Ortes von Kükelhaus in der geistigen Landschaft der Gegenwart vorzunehmen als auch persönliche Erinnerungen einzuflechten. Entstanden ist so etwas wie ein Übersetzungsversuch, der Versuch, mit eher spielerischen Mitteln an die Wirklichkeit von Kükelhaus anzuknüpfen.

Eine andere Form der Übersetzung findet in dem Gedicht des englischen Lyrikers Charles Tomlinson statt, den ich 1985 mit Kükelhaus' Denken bekanntmachen konnte. Das Gedicht ist eine Reaktion auf dieses Gespräch. 'Wir danken dem Autor für die freundliche Erlaubnis, diesen unveröffentlichten Text abdrucken zu dürfen.

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