Foto von Hugo Kükelhaus während eines Vortrages 1984 Seine kulturkritischen und humanökologischen Erkenntnisse und Anliegen verbreitete Hugo Kükelhaus über viele Jahre hinweg durch eine intensive Vortrags- und Lehrtätigkeit sowie durch zahlreiche Schriften und Vorträge. Im Jahre 1934 veröffentlichte er sein erstes großes Werk Urzahl und Gebärde, dem viele andere folgten, u. a. Werde Tischler (1936), Das Wort des Johannes (1953), Organismus und Technik (1971), Unmenschliche Architektur (1973) und Entfaltung der Sinne (mit Rudolf zur Lippe, 1982).

Lange Zeit stand Kükelhaus als eine Art Rufer in der Wüste da, wenn er vortrug und schrieb, dass es auf das Sehen dessen, was vor Augen liegt, ankomme, auf das "geringe Tun" der menschlichen Sinnes- und Wahrnehmungsorgane, auf deren Übung durch Inanspruchnahme und Herausforderung: "Wir müssen es tun. Erfahren hat eben mit fahren zu tun. Hier liegt die Hürde. Wir sind seit Jahrhunderten darin geübt, die Erfahrung durch die Kenntnis zu ersetzen. Und leben in einer Ersatzwelt!"

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